Die Sustainable Development Goals (SDGs)

Laut der KPMG Survey of Corporate Responsibility Reporting 2017 beziehen sich bereits 4 von 10 Nachhaltigkeitsberichten, die global erstellt werden, auf die Sustainable Development Goals (SDGs). 39% der N100 (Top-Unternehmen jedes Landes) und 43% der G250 (Top-Unternehmen global) verbinden ihre CSR-Aktivitäten mit den SDGs. Der Trend hat sich innerhalb kürzester Zeit entwickelt und lässt erwarten, dass die SDGs eine immer größere Rolle in der Berichterstattung der kommenden Jahre spielen werden. (KPMG International (2017): The road ahead. The KPMG Survey of Corporate Responsibility Reporting 2017. https://home.kpmg.com/content/dam/kpmg/campaigns/csr/pdf/CSR_Reporting_2017.pdf)

Was steckt hinter der Abkürzung SDG?

Bei einem UN-Gipfeltreffen im September 2015 wurde die „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung“ beschlossen. Sie soll zur Erhöhung des Standards der ökonomischen, der ökologischen und der sozialen Nachhaltigkeit beitragen. Alle 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichteten sich zur Umsetzung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

In dieser Agenda wurden 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung festgehalten – die 17 Sustainable Development Goals (SDGs):

Sustainable Development Goals SDGs

Diese Ziele sind weiter unterteilt in 169 Unterziele. Das Jahr 2030 ist der erste große Checkpoint für die Zielerreichung.

Der Text der Agenda ist hier nachzulesen: Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Herausforderungen für Unternehmen

Es bestehen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Zielen. Probleme müssen teils gleichzeitig gelöst werden bzw. kann die Lösung eines Problems auch zur Erfüllung mehrerer Ziele beitragen oder auch umgekehrt die Erfüllung eines anderen Ziels beeinträchtigen.

Verantwortlich für die Umsetzung der Ziele sind sowohl die einzelnen Länder als auch internationale Kräfte im Zusammenspiel. Akteure auf staatlicher Ebene sind genauso involviert wie Akteure der Wirtschaft und andere Player.

Gerade der Privatsektor ist ausdrücklich dazu aufgerufen, einen Beitrag zu leisten:

„Privatwirtschaftliche Aktivitäten, Investitionen und Innovation sind wichtige Motoren der Produktivität, eines inklusiven Wirtschaftswachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen. Wir anerkennen die Vielfalt des Privatsektors, von Kleinstunternehmen über Genossenschaften bis zu multinationalen Unternehmen. Wir fordern alle Unternehmen auf, ihre Kreativität und Innovationsstärke zugunsten der Lösung der Herausforderungen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung einzusetzen.“ (Vereinte Nationen (2015): Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. http://www.un.org/Depts/german/gv-70/band1/ar70001.pdf, Punkt 67).

Was das Umweltdaten-Tool hier leisten kann

Das Umweltdaten-Tool ermöglicht eine transparente Datenerfassung. Es erleichtert das Reporting nach SDG, als es automatisch vorschlägt, welche Daten für das Messen des Erreichens der SDG-Ziele erhoben werden sollten. Weiters sind Berechnungen und dafür nötige Faktoren hinterlegt, die außerdem mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Anforderungen der verschiedensten Standards bzw. Indikatorensysteme „mitwachsen“.

Sie wählen aus, welche SDG-Ziele Sie erreichen möchten. Das Tool empfiehlt Ihnen welche Daten zur Messung der Zielerreichung erhoben werden sollte und berechnet die relevanten Indikatoren – z.B. Treibhausgasemissionen für die Erreichung der Ziele in Zusammenhang mit SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz). Sie können außerdem konkrete Maßnahmen und deren Umsetzung im Tool dokumentieren. Alle Daten werden automatisch in einen SDG-Report kompiliert.

Wenn Sie bereits oder zusätzlich auch nach anderen Standards wie GRI oder EMAS berichten wollen, dann funktioniert dies im Tool akkordiert – Daten, die für mehrere Standards relevant sind, werden automatisch richtig zugeordnet und verwendet. Mehreren Standards zu erfüllen, ist damit effizient möglich!